EU-Fachkräfteintegration

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Fachkräftesicherung durch Integration zuwandernder Fachkräfte aus dem EU-Binnenmarkt - Entwicklung und Erprobung von Handlungsempfehlungen in Bezug auf die neue Arbeitsmigration aus Europa nach Berlin (November 2014 – Dezember 2016)

 

Neben dem Ansteigen der Fluchtmigration hält auch die Arbeitsmigration aus den Mitgliedsländern der EU nach Berlin an. Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen führt Minor das Projekt „Fachkräftesicherung durch Integration zuwandernder Fachkräfte aus dem EU-Binnenmarkt“ durch, das sich mit der Situation der in den letzten Jahren zugewanderten Wahlberlinerinnen und Wahlberliner aus dem EU-Ausland befasst.

 

Das Projekt läuft in zwei aufeinander folgenden Phasen ab: 

 

Phase 1 - Entwicklung von Handlungsempfehlungen in Bezug auf die neue Arbeitsmigration aus Europa nach Berlin (November 2014 – Dezember 2015)

 

Im Rahmen der ersten Phase des Projektes werden die vorhandenen Ansätze zur Integration nach Berlin Zugewanderter EU-Binnenmigrantinnen und EU-Binnenmigranten untersucht. Ergänzt wird diese
Analyse durch die Erstellung einer Expertise zur Situation dieser Zielgruppe in Berlin. Auf der Basis der gesammelten Erkenntnisse werden Handlungsempfehlungen für eine Verbesserung der Integration von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten aus der EU in den Berliner Ausbildungs- und Arbeitsmarkt entwickelt.

Den Kern des Projektes bildet die Befragung von vier Communities von nach Berlin neuzugewanderten Menschen aus Bulgarien, Frankreich, Polen und Rumänien durch Minor. Die Ergebnisse der Umfrage wurden auf der von Minor organisierten Veranstaltung „Magnet Berlin“ präsentiert. Eine ausführliche Beschreibung der Ergebnisse finden Sie hier.

Vous pouvez télécharger ici un résumé des résultats de l’étude en langue française. 

 

Phase 2 - Erprobung von Handlungsempfehlungen in Bezug auf die neue Arbeitsmigration aus Europa nach Berlin (Januar 2016 – Dezember 2016)

 

In der zweiten Phase des Projektes sollen die im ersten Projektjahr erarbeiteten Handlungsansätze erprobt werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf exemplarischen Angeboten für französische, italienische und polnische Staatsangehörige. Diese zielen auf eine verbesserte Integration der Zugewanderten in den Berliner Arbeits- und Ausbildungsmarkt sowie eine Erleichterung ihrer sozialen Integration.

Um diese Ziele zu erreichen, werden im Rahmen des Projektes verschiedene Handlungsansätze herangezogen:

 

A. Zum einen verfolgen und dokumentieren wir die Entwicklung der Zuwanderungsdynamik und den Stand der Arbeitsmarkt- und Zuwanderungspolitik in Bezug auf die Integration von Fachkräften aus dem europäischen Ausland in den Berliner Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dazu werden Statusberichte zum Stand der Migrationsentwicklung aus Europa nach Berlin verfasst und Nacherhebungen in Form
von qualitativen Analysen zu Integrationsverläufen vorgenommen. Zudem findet in der ersten Jahreshälfte 2016 ein Hearing mit Vertreterinnen und Vertretern von Senat sowie relevanten Arbeitsmarktakteurinnen und Arbeitsmarktakteuren statt.

 

B. Des Weiteren werden im Rahmen des Projektes Informationskampagnen für Neueingewanderte implementiert. Diese beinhalten das Angebot von exemplarischen Community-Seminaren zu Themen wie z.B. Arbeitsrecht, Arbeitssuche und Krankenversicherung sowie die Verbreitung von verlässlichen Informationen für die Erstintegration. Schließlich wird ein wegweisendes Willkommenspaket konzipiert und erprobt.

 

C. Der Transfer von Projekterkenntnissen ist fester Bestandteil des Projektvorhabens. Die im Projekt erarbeiteten Ansätze und Ergebnisse werden mit Beratungs- und Bildungsinstitutionen sowie Migrantenorganisationen geteilt. Wichtige Multiplikatoren und Multiplikatoren sollen auf diese Weise stetig in den Arbeitsprozess eingebunden werden.

Die aktuellen Entwicklungen zum Stand der Migrationsentwicklung aus Europa nach Berlin sind
in einem Statusbericht zusammengefasst. Sie können sich den Bericht hier herunterladen. 

 

Kontakt: Marianne Kraußlach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Maëlle Dubois Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Das Projekt wird aus Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen finanziert.

 

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